„Lino Veneziano. Ein Superschnüffler auf eiskalter Spur“
[unbezahlte Werbung Rezensionsexemplar] Hier habe ich wieder ein super schönes Vorlesebuch für euch, das mit einer liebenswerten Geschichte, kurzen Kapiteln und vielen durchgehend farbigen Illustrationen überzeugen kann. „Lino Veneziano. Ein Superschnüffler auf eiskalter Spur“ von Andreas Hüging, Angelika Niestrath und Sarah Garbers ist eine witzige und rasante Tier – Detektivgeschichte für Kinder ab 5 Jahren, mit einer sympathischen Hauptfigur und skurril – lustigen Nebencharakteren.

Seit über 300 Tagen ist Lino schon mit seinem Segelboot unterwegs und segelt über die Weltmeere. Während er sich vom Wind treiben lässt, vertreibt er sich die Zeit mit seinem Lieblingsbuch über einen berühmten Detektiv. Er ist nun schon so lange nicht mehr an Land gewesen, dass ihm so langsam die Vorräte ausgehen. Er braucht wider Futter, neuen Lesestoff und würde sich auch gerne mal wieder unterhalten. Plötzlich hört er ein seltsames Geräusch und sieht durch sein Fenster einen riesigen Schnabel. Was das wohl ist?

Lino möchte nun auch wie ein Detektiv ermitteln. Schnell stellt sich heraus, dass der Schnabel zum Pelikan Pepe gehört und dass das Geräusch von Glasflaschen kommt, die im Meer treiben. Die beiden Tiere untersuchen diese sofort und finden darin Zettel mit Werbung für das weltbeste Eiscafé in Venedig. Lino beschließt, dorthin zu segeln, was aber gar nicht so einfach ist. Ihm kommt erst ein Sturm dazwischen, bis er dann aber doch mit seinem Boot den Weg in die Lagune findet. Dort wird der Hund nicht gerade freundlich von Möwen und Ratten empfangen, kann sie aber mutig vertreiben.

In der Stadt gibt es auch einiges zu entdecken. Er findet besonders die Boote ohne Segel spannend, die man Gondeln nennt. Dort trifft er auf eine feine Pudeldame namens Contessa Loretta und kann eines ihrer Schmuckstücke retten. Wie sich herausstellt, liest sie auch gerne Detektivgeschichten und ist der Überzeugung, dass Venedig unbedingt einen guten Detektiv bräuchte. Das zeigt sich schnell ganz deutlich, als erst Linos Boot und dann noch die berühmten Eisrezepte des Cafés gestohlen werden. Der Hund fängt zusammen mit der Pudeldame nun an zu ermitteln.

Natürlich fallen auf den ersten Blick erstmal die sehr schönen Illustrationen auf. Die finden wir auf jeder Doppelseite, mal großflächig, mal etwas kleiner am Seitenrand. Lino ist einem sofort sympathisch. Fast immer gut gelaunt und frohen Mutes, selbstbewusst und mit einem guten Riecher für die richtige Spur. Ein schöner Vorlesespaß für alle, die gerne Tier- und Deteltivgeschichten hören.