Ein liebenswertes Bilderbuch: „Ein Trollkind in der Blaubeersuppe“

Ein liebenswertes Bilderbuch: „Ein Trollkind in der Blaubeersuppe“

Januar 30, 2026 0 Von Maike

[unbezahlte Werbung Rezensionsexemplar] Bei dem vielen Schnee(regen) und dem grauen Wetter vor der Haustür kommen gerade Bücher besonders gut an, die einen mit in den sommerlichen Wald nehmen und mit liebenswerten Illustrationen und schönen Geschichten gute Laune verbreiten. „Ein Trollkind in der Blaubeersuppe“ von Outi Kaden ist so ein Bilderbuch. In der liebevollen Geschichte für Kinder ab 4 Jahren lesen wir über das Zusammensein von Alt und Jung und über verschiedene Bedürfnisse, die aber doch ganz gut zusammenpassen können.

An diesem Morgen kümmert sich der Bär wie immer um seinen kleinen Gemüsegarten, der direkt vor der Tür seinen Waldhäuschens liegt. Er liebt diese ruhigen Tagesanfänge, bei denen es nach der Gartenarbeit ein leckeres Honigbrot gibt und er noch Zeit findet, auf seiner Geige zu üben. Doch plötzlich steht die Trollmutter vor der Tür, die wegen eines Notfalles den Bären bittet, bis zum Abend auf ihre elf Kinder aufzupassen. Natürlich stimmt er zu und die Kleinen stürzen sofort in sein Haus. Vielleicht kann er mit ihnen musizieren oder etwas vorlesen? Doch die Kinder wollen toben und rennen gleich durch das ganze Haus. Dabei zerstört eines seine Lampe und ein anderes landet mitten im Topf mit der Blaubeersuppe. So hatte er sich das nicht vorgestellt!

Der Bär wird wütend und brüllt laut, dass sie ruhig sein sollen. Die Kinder bekommen einen großen Schreck, was er natürlich nicht gewollt hat. Um alles zu beruhigen, bereitet er eine leckere Pilzsuppe zu und dabei besprechen sie, wie es weiter gehen soll. Das große Tier mag Ruhe, die Kinder mögen es, laut zu toben – also gehen sie alle nach draußen. Da ist viel Platz und alle können laufen, wie sie möchten.

Um den Kindern eine Freude zu machen, baut der Bär, der sich gut an seine Kindheit erinnern kann, ein Baumhaus mit Rutsche. Im Gegenzug haben sich die Kleinen auch Gedanken gemacht und mit langen Stöcken ein Zelt für den Bären gebaut. Dort kann er sich immer ausruhen. Als die Mutter am Abend zurückkehrt, sind alle glücklich und die Trollkinder möchten sehr gerne bald wieder den alten Bären besuchen.

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