„Einfach Frida. Hurra, ich bin ein Schulkind!“
[unbezahlte Werbung Rezensionsexemplar] Der Schulstart ist ein ganz schön großer Schritt! Neue Routinen, neue Menschen um einen herum, neues „du musst jetzt aber“ – das kann ganz schön viel auf einmal sein, ist aber oft auch ein im positiven Sinne spannender Schritt.
Im liebenswerten Vorlesebuch „Einfach Frida. Hurra, ich bin ein Schulkind!“ von Eliane Retz und Sandy Thießen begleiten wir ein Kind vom Tag der Einschulung an bis zum Ende des ersten Schulhalbjahres und können so einiges miterleben, was doch recht typisch für den Grundschulalltag viele Kinder ist. Das kann eine schöne Vorbereitung sein, liest sich aber auch gut, wenn man schon „mittendrin“ ist. Das Ganze ist durchgehend farbig illustriert, mal mit kleinen, mal mit großflächigen Illustrationen, so dass es auch einiges zum Anschauen gibt.

Heute ist für Frida ein aufregender Tag, denn für sie startet heute die Grundschule. Ihre ältere Schwester Emily kennt das schon alles und wird als neue Viertklässlerin bei den Feierlichkeiten in der Schule teilnehmen. Frida trägt ihre Lieblingskleidung und wollte nicht extra ein schickes Kleid anziehen, wie Mama es vorgeschlagen hatte. Mit der Schultüte in der Hand und ihren Eltern als Begleitung geht es nun los. Auf dem Schulhof warten schon viele Menschen und das Mädchen wird schon ziemlich nervös.

Nach einer kurzen Ansprache geht sie mit ihrer neuen Klasse in das Gebäude und lernt auch die Lehrerin kennen. In den nächsten Tagen lernt sie die Kinder besser kennen, freundet sich mit Juna und Sophia an und lernt die vielen neuen Abläufe besser kennen. Bald ist es schon Herbst geworden und Frida darf nun schon ohne ihre Eltern, aber immer zusammen mit der großen Schwester, zur Schule laufen. Die Kinder suchen sich Halloweenkostüme aus und basteln mit getrockneten Blättern. Natürlich ist in der Schule nicht immer alles wunderbar. Naida aus ihrer Klasse wird von anderen Mädchen geärgert, aber Frida kümmert sich darum, dass diese nun nicht so alleine ist.

Manchmal sind die Hausaufgaben ganz schön nervig und Frida hat gar keine Lust diese zu erledigen, was zu einem kurzen Streit mit Papa führt. Die Monate vergehen und es geschieht noch so einiges. Frida feiert ihren Geburtstag, wird zum ersten Mal in der Schule krank und muss abgeholt werden und bereitet sich mit ihrer Klasse auf Weihnachten vor. Nach den Ferien gibt es noch mehr Neues für Frida: Ein Klassenrat wird gebildet, in dem verschiedene Probleme besprochen werden können und das erste Lernentwicklungsgespräch steht an, vor dem sie ganz schön aufgeregt ist. Aber die Lehrerin kann sie beruhigen und ist sehr zufrieden damit, wie Frida sich in der Schule eingelebt hat.

Unaufgeregt und ehrlich wird hier über den Schulalltag berichtet. Es gibt viele schöne Momente, aber auch einiges, was nicht so gut läuft – wie im wahren Leben. Mal macht der Unterricht richtig viel Spaß, sie freut sich auf Vieles und verbringt eine gute Zeit mit ihren neuen Freundinnen. Mal ärgert sie sich über ein Mädchen in der Klasse, das für Streit sorgt, hat keine Lust auf die Hausaufgaben oder ist etwas aufgeregt.