„Die gute Fee mit der schlechten Laune“

„Die gute Fee mit der schlechten Laune“

September 18, 2026 0 Von Maike

[unbezahlte Werbung] Eure Kinder mögen Feen mit glitzernden Flügeln, Feenstaub und guten Taten? Und Bücher mit Glitzercover und Farbschnitt? Dann könnte diese Geschichte etwas für euch sein, auch wenn bei den Taten dieser Fee nicht immer etwas ganz Gutes heraus kommt. Aber sie bemüht sich wirklich und möchte eigentlich nur das Beste! „Die gute Fee mit der schlechten Laune. Der Wunschperlenauftrag“ von Emma Flint ist eine sehr amüsante, turbulente Geschichte für Kinder ab 8 Jahren. Mit kurzen Kapiteln, vielen kleinen Illustrationen, größerer Schrift und Hervorhebungen im Text ist das 137 Seiten starke Buch sehr gut lesbar! Band 2 der Reihe ist auch schon erschienen.

Molli ist in der Feenschule, wie so oft, mit den Gedanken nicht richtig bei der Sache. Als sie das besondere Feenlachen üben sollen, liest sie lieber ein verbotenes Buch aus der Menschenwelt und als sie bei einer wichtigen Prüfung einen Wandelwicht in ein anderes Wesen verwandeln sollen, wird dieses zu einem Drachen und nicht zu einem niedlichen Tier wie gewünscht. Ihrer Leher sind sich nun nicht sicher, ob Molli wirklich schon wie ihrer Mitschülerinnen dazu bereit ist, zu den Menschen zu fliegen und dort Fröhlichkeit zu verbreiten.

Die kleine Fee findet, dass sie schon ziemlich bereit ist, auch wenn sie – zumindest im Stillen – zugeben muss, dass sie nicht immer eine Vorzeige – Fee ist. Sie findet vieles im Feenreich langweilig, ist nicht immer fröhlich, mag spannende Geschichten und lügt auch ab und an, obwohl das strengstens verboten ist. Sie freut sich aber sehr, dass der Schulleiter ihr trotz des Missgeschicks den ersten Ausflug in die Menschenwelt erlaubt. Jede Fee bekommt einen eigenen Auftrag und soll heimlich bei den Menschen Probleme lösen, Streit schlichten oder für Harmonie sorgen. Zudem bekommen sie noch einen Wichtel zugeteilt, der sie begleitet. Leider ist Mollis Wichtel ja unfreundlich, hochnäsig und sehr von sich überzeugt. Für die Menschen sieht er aus wie ein Hund, und zwar nicht irgendeiner, sondern einen weißer, schicker Pudel.

Dann legen sie mit dem eigentlichen Auftrag los und gehen zur Geburtstagsfeier von Fabio. Eigentlich soll Molli dort nur ein Geschenk abliefern, aber sie merkt, dass der Junge traurig ist, weil niemand mit ihm feiern möchte. Das muss sie ändern – und nebenbei noch ihren Pudel retten, der entführt wurde…

Man muss Molli einfach mögen. Die kleine Fee ist ein wenig anders als die anderen und hat eigentlich gar keine Lust darauf, immer Feen – typisch fröhlich und brav zu sein. Sie möchte spannende Abenteuer und auch mal mit gutem Recht schlecht gelaunt sein. Sie zu begleiten macht auf jeden Fall Spaß und ist sehr unterhaltsam.

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