Emotionale Sommerlektüre: „Kein Sommer ohne August“
[unbezahlte Werbung Rezensionsexemplar] Ich liebe es, Bücher zu lesen, die thematisch zur Jahreszeit passen! Klar kann man auch einen winterlichen Krimi im Frühling lesen oder im Juni in ein mit geschnitzten Kürbissen dekoriertes Dorf eintauchen.
Aber es ist einfach schön, wenn der Sommer gerade vor der Tür steht und man die perfekte sommerliche Lektüre dafür in der Hand hält. Damit geht es dann in den Liegestuhl auf dem Balkon oder im Garten. Vielleicht kommt das Buch auch mit ins Freibad oder in den Urlaub. Egal, wie und wo ihr lest, ich bin mir sicher, dass euch “Kein Sommer mit August” von @lucyastner gefallen wird.

In dieser wundervollen Geschichte lernen wir die 32 jährige Charlie kennen, die in ihrer Kindheit in jedem Sommer drei wundervolle Wochen mit dem gleichaltrigen August verbracht hat. Aus Kinderfreundschaft wurde Jugendliebe – und darauf folgten zehn Jahre, in denen die beiden keinen Kontakt mehr miteinander hatten. Nun lebt Charlie in London, weit weg von ihrem kleinen Heimatort in den USA, ist geschieden, arbeitet in einer Eventagentur – und wird von einer Todesnachricht überrascht. August’ Oma, die für sie in der Kindheit eine enge Vertraute war, ist verstorben und hat ihr nun ihren kleinen Buchladen vererbt.
Charlie möchte das Erbe nicht annehmen, hat aber auch den Wunsch, dieses vor Ort zu klären. Zugleich fürchtet sie sich davor, in die Heimat zurück zu kehren und sich alten Erinnerungen zu stellen.

Wir lesen immer abwechselnd ein Kapitel, in dem wir in Charlies Kindheit und Jugend eintauchen, beginnend mit dem Sommer, in dem die Elfjährige zum ersten Mal auf August trifft. Danach springen wir in die Gegenwart und lesen vom erneuten Treffen der beiden, das in vielerlei Hinsicht emotional ist.
„Kein Sommer ohne August“ ist eine berührende, gefühlvolle Liebes – und Freundschaftsgeschichte, die in einem wirklich schönen Stil erzählt wird. Wir lesen über schwierige und schöne Erlebnisse in der Vergangenheit, eigene Fehler, Nostalgie und über die besondere Beziehung zu Menschen, die zu Familie wurden. Und natürlich auch über eine Gegenwart, die so einiges bereit hält.
