„Knallharte Steinzeit. Kleines Mammut, große Gefahr“
[unbezahlte Werbung Rezensionsexemplar] Schon in der Steinzeit war eine Menge los! Davon können die beiden Freunde Krähe und Wolf so einiges erzählen. Und ihre Geschichte, die wir in „Knallharte Steinzeit. Kleines Mammut, große Gefahr“ von Rüdiger Bertram und Saskia Gaymann lesen, ist wirklich sehr unterhaltsam! Zum einen ist das Steinzeit – Setting wirklich gelungen, zum anderen ist das Ganze sehr humorvoll geschrieben und es gibt viel zu lachen! Mit kurzen Kapiteln und vielen wunderbaren, durchgehend farbigen Illustrationen passt dieser Start einer Reihe gut zum Vorlesen für Kinder ab 5 Jahren.

Die beiden Kinder Krähe und Wolf leben in der Steinzeit, zusammen mit Mammuts, Höhlenbären und Säbelzahntigern. Sie zeichnen gerne Bilder an Höhlenwände, die leider recht schnell voll sind, oder spielen Fußball, leider mit einem Steinball. Krähe hat auch ein Talent dafür, Sachen zu erfinden, genau wie ihre Mutter, die als Erfinderin des Rades gilt. An einem Tag erfindet sie eine Ball aus Blättern und Stängeln, mit dem man ganz ohne Schmerzen kicken kann. Leider schießt der fiese Faust diesen mitten in den gefährlichen Wald, so dass den beiden nichts anderes übrig bleibt, als dort hinein zu gehen. Dort treffen sie auf ein kleines Zwergwollmammut, das gleich ganz zutraulich ist. Es scheint ohne Herde zu sein und die beiden Kinder befürchten, dass die Jäger ihres Stammes dafür verantwortlich sind. Sie beschließen, auf dieses aufzupassen und nennen es Strubbel.

Zunächst wollen sie eine weise Alte um Rat fragen, die auf einem Berg in der Nähe ihrer Höhle lebt. Die weiß bestimmt, wie man mit diesen Tieren umgeht. Sie erklärt ihnen, dass sie Milch für das Mammut besorgen müssen und mit etwas Mühe können sie diese Aufgabe erledigen. Natürlich geht auch der normale Alltag in der Steinzeit weiter – nur jetzt mit Mammut an ihrer Seite. In der Schule lernen sie, wie man giftige Pilze von ungiftigen unterscheidet und wie man Tiere an Höhlenwände malt. Sie haben aber noch mehr zu tun. Fausts Vater hat verkündet, dass er noch unbedingt weitere Mammuts in der Gegend jagen will. Er würde sich auch sicherlich sofort auf Strubbel stürzen, wenn er könnte. Das müssen sie unbedingt verhindern…

Bei dieser Geschichte haben sowohl die zuhörenden Kinder als auch die vorlesenden Erwachsenen großen Spaß. Den Kindern wird sicherlich gefallen, dass mit der dauernden Pupserei des kleinen Mammuts so einiges geklärt werden kann. Die Großen freuen sich (wie die Kleinen auch) über die sehr amüsant geschrieben Erklärungen dazu, was damals anders war als bei uns. Wir lesen über die Erfindung des Rades, lernen eine zeitgemäße Abwandlung von „Schere, Stein, Papier“ kennen und stauen über die Wandmalereien. Am Ende gibt es noch einige Worte dazu, dass es damals sicherlich nicht genauso gewesen sein wird, wie hier beschrieben. Aber sich etwas dazu denken, darf man auf jeden Fall.