„Ein schöner Tag im Kindergarten“

„Ein schöner Tag im Kindergarten“

März 6, 2026 0 Von Maike

[unbezahlte Werbung Rezensionsexemplar] Dieses Bilderbuch ist eines der Kategorie, bei der schon das Cover so niedlich ist, dass man es einfach in die Hand nehmen möchte. Und auch das Thema von „Ein schöner Tag im Kindergarten“ von Esther van den Berg ist wirklich toll. Viele Eltern und Kinder kennen die Situation, dass der Kindergartenbesuch gerade am Anfang dieser aufregenden Zeit nicht so herbeigesehnt wird, wie die Erwachsenen es sich wünschen. In dieser niedlichen Geschichte zeigt sich, dass es sich aber lohnt, es einmal auszuprobieren. Der Kindergarten kann nämlich ganz viel Spaß machen. Mit kurzen Texten und wirklich sehr niedlichen Illustrationen passt das Bilderbuch für Kinder ab 3 Jahren.

Robin steht mit seiner Mutter vor der Tür des Kindergartens und möchte nicht gerne dort bleiben. Sie einigen sich darauf, dass er nur kurz zum Gucken bleibt und seine Mutter nimmt ihn zum Abschied noch in den Arm. Dann nimmt die Erzieherin ihn mit in den Gruppenraum, wo gerade der Morgenkreis startet. Jedes Kind erzählt etwas vom vergangenen Wochenende und auch Robin traut sich, etwas in der Runde zu sagen. Nun dürfen die Kinder frei spielen. Die einen spielen mit Autos oder fädeln Perlen auf, aber Robin entscheidet sich für die Bauklötze, mit denen er einen hohen Turm baut. Das hat Spaß gemacht! Danach geht es nach draußen, wo die Tierkinder Seilchen springen. Bald ist es Zeit, eine Kleinigkeit zu essen und danach auch, die Toiletten kennen zu lernen. Der Kindergartentag ist noch lange nicht zu Ende. Es wird noch gebastelt und geturnt, zu Mittag gegessen und am Ende alles aufgeräumt. Als dann die Eltern zum Abholen kommen, möchte Robin noch gar nicht dort weg und freut sich, dass er am nächsten Tag wieder kommen darf.

Mithilfe dieser Geschichte können die lesenden Kinder wunderbar nachvollziehen, wie ein typischer Kindergartentag abläuft. Morgenkreis, Freispiel, Bewegung draußen und in der Turnhalle und auch verschiedene Mahlzeiten – alles ist dabei. Dass Robin eigentlich keine Lust auf den Kindergarten hatte, ist sehr schnell vergessen. Vielleicht etwas zu schnell, zumindest für die mitlesenden Kinder, die wirklich nicht gerne dorthin gehen und sich mit ihm identifizieren sollen. Auch das Versprechen der Mutter, dass er nur kurz gucken soll und sie ihn bald abholt, wird nicht ganz eingehalten, da er auf jeden Fall bis in den Nachmittag dort bleibt. Das vielleicht als kleiner Kritikpunkt.

Ansonsten ist das Buch aber gut dafür geeignet, Kindern Mut zu machen und zu zeigen, dass es wirklich Spaß machen kann. Ein Highlight sind auf jeden Fall die niedlichen Illustrationen, die viel Liebe für Details aufweisen. Seien es die unterschiedlich großen Toiletten für die verschiedenen Tierarten, die vielen Spiel- und Bastelsachen oder die freundlichen übrigen Tierkinder – das alles ist einfach sehr süß.

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