Eine liebenswerte Reihe für „Zweitleser“: Die Waldponys
[Unbezahlte Werbung] Ich bin immer auf der Suche nach solchen Buchreihen! Passend für „Zweitleser“, also für Kinder, die schon recht gut selbst lesen können, aber noch gerne Bücher mit größerer Schrift, kürzeren Geschichten bzw. Kapiteln und einigen Illustrationen haben. Genau das finden wir bei der neuen Reihe „Die Waldponys“ von Annette Moser und Stefanie Klaßen, von der es schon zwei Teile gibt. Bei den warmherzigen Geschichten dreht sich alles um Neuanfang und Freundschaft, Naturverbundenheit und Pferdliebe (ohne Reitsport!). Mit vielen hübschen schwarz – weiß Illustrationen passt es für Kinder ab ca. 7 Jahren.

„Tilda im Ponyglück“
Tildas Eltern haben einen besonderen Plan. Sie möchten für zwei Tage in großen Haus auf dem Land übernachten, das einem britischen Adligen gehört, der wieder in seine Heimat ziehen möchte. Seine Ponys sollen allerdings dort bleiben, also benötigt er jemanden, der sich um Haus und Tiere kümmert. Da kommt nun Tildas Familie ins Spiel. Wenn es ihren Eltern, ihr und ihren jüngeren Geschwistern, den siebenjährigen Zwillingen Timo und Sven und der vierjährigen Elif, dort gefällt, ziehen sie vielleicht sogar ganz dorthin. Alle sind sofort begeistert von dem Anwesen. Leider gibt es mit Herrn von Doberkopp noch einen Bewerber, der Tilda und ihrer Familie so gar nicht sympathisch vorkommt.

Nach und nach schauen sich alle gründlich auf dem Anwesen um und lernen die Ponys kennen, die dort sehr frei leben dürfen. Leider geht in den nächsten Stunden so einiges schief und durch die Kinder entsteht eine Menge Durcheinander, auch wenn sie betonen, dass sie nicht dafür verantwortlich sind. Es ist schon sehr auffällig, dass sich Herr von Doberkopp, der immer mal heimlich durch das Haus schleicht, sehr darüber freut. Als die Kinder dann noch in seinem Zimmer Pläne finden, auf denen das alte Herrenhaus viel moderner aussieht als in der Realität, haben sie den Verdacht, dass er einen fiesen Plan ausheckt. Die Kinder müssen das verhindern und bekommen zum Glück noch durch Flo, die Tochter des Försters, gute Unterstützung.

„Vier Hufe retten den Schulausflug“
Tilda lebt nun schon seit zwei Monaten zusammen mit ihrer Familie in ihrem neuen Zuhause am Waldrand und liebt das Leben mit den Ponys sehr. Die Schule hat nun wieder angefangen und sie hat dort mit Niko auch noch einen neuen Freund gefunden. Bis auf eine Ausnahme, Clara und ihre zwei Zicken – Freundinnen, sind auch alle anderen dort nett. Ihre Klasse sollte eigentlich bald einen schönen Ausflug auf einen Bauernhof machen, aber das muss leider wegen eines Buchungsfehlers ausfallen.

Tilda bietet nun an, dass die Klasse zu ihnen kommen kann. Die Eltern stimmen zu und für die Tilda und ihre Freundin heißt es nun: alles für den großen Tag vorbereitet! Sie haben tolle Ideen und setzen diese auch mit den Mitschülern um. Nur Clara hat etwas zu Meckern – bis ein Unwetter die Gruppe überrascht und sie ein ganz anderes Problem bekommen.
