Ein Einschlaf – Bilderbuch von „Die kleine Fledermaus Wegda“
[unbezahlte Werbung da Rezensionsexemplar] Kennt ihr „Die kleine Fledermaus Wegda“ von Nanna Neßhöver und Petra Eimer? Es gibt zwei Bücher mit je sechs Kurzgeschichten über das sympathische Tier, die alle ganz zauberhaft illustriert sind. Nach dem Erfolg dieser Bücher ist mit „Schlaf gut, kleine Fledermaus Wegda“ dazu noch ein liebevoll gemachtes Bilderbuch für Kinder ab 3 Jahren erschienen, das sich perfekt als Lektüre vor dem Einschlafen eignet. Wegda muss sich darin dringend auf die Suche nach ihrem Kuscheltier machen. Denn eines ist klar: ohne dieses kann sie nicht einschlafen!

In der Fledermaushöhle ist es schon spät am Tag und alle Familienmitglieder erwachen und freuen sich darauf, was die Nacht ihnen bringt. Nur Wegda sieht das anders. Sie möchte lieber tagsüber wach sein, weil dann draußen alles viel schöner und bunter aussieht. Also macht sie sich nun fertig zum Schlafen. Das ist aber gar nicht so leicht. Zunächst fehlen ihrer Kuschelsocken, dann muss sie natürlich auch noch ihre Zähne putzen. Nach einem Kuss von Mama und Papa hängt sie sich endlich zum Schlafen an die Decke. Da merkt sie, dass ihr Kuscheltier fehlt, ohne das sie nicht einschlafen kann. Wo es wohl sein mag? Die kleine Fledermaus durchsucht die ganze Höhle, aber findet sie nicht. Also macht sie sich auf den Weg zu ihrer Eulenfreundin, die ihr bestimmt helfen kann.

Die ist etwas überrascht über den Besuch, bietet aber an, Wegda ihr Kuscheltier zu leihen. Das ist zwar auch sehr schön, aber riecht doch zu anders. Also sucht die Fledermaus weiter und fliegt zum Biber, der noch ein Stück Kuchen für sie übrig hat. Nun ist Wegda wirklich sehr müde und macht sich auf den Weg zurück zur Höhle. Sie hängt sich wieder an ihre Zimmerdecke – und entdeckt ihr Kuscheltier, das einfach nur auf dem Schrank liegt. Endlich kann sie zufrieden einschlafen.

Die liebevolle und unaufgeregte Geschichte ist perfekt dafür geeignet, um sie mit den Kindern vor dem Einschlafen zu lesen. Mit hübschen Illustrationen, die natürlich alle in dunklen Tönen gehalten sind, und einigen direkten Fragen an die mitlesenden Kindern („Was hilft dir ein Einschlafen?“ usw.) macht es auch den Vorlesenden großen Spaß.