„Jonathan Clock. Die Rache des Pharao“
[unbezahlte Werbung Rezensionsexemplar] Solche Geschichten habe ich schon als Kind so gerne gelesen! Geheimnisvolle Rätsel, spannende Abenteuer, historische Hintergründe und dazu noch eine doch schon ganz schön komplexe Geschichte mit Wendungen. Genau das bietet “Jonathan Clock. Die Rache des Pharao” von M.G. Leonard, das für Kinder ab ca. 10 Jahren passt und der Start einer Reihe ist.

Der zwölfjährige Jonathan begleitet seine Mutter häufig zu ihrem Putzjob im Museum. Er ist fasziniert von den dortigen Exponaten und mag es, auf seinen Streifzügen durch das Gebäude immer neue Schätze zu entdecken. Seiner Mutter Callidora ist neben seiner Allgemeinbildung auch wichtig, dass er von ihr eine Ausbildung in verschiedenen Kampftechniken bekommt, um auf alle Gefahren vorbereitet zu sein. Eines Abends tauchen Unbekannte im Museum auf, vor denen ihre Mutter fliehen möchte. Mit Hilfe einer Flöte öffnet sie eine besondere Tür, die nicht nur in das Zimmer nebenan führt, sondern zugleich auch in eine andere Zeit, in der der Museumsgründer auf sie wartet.

Die Männer verfolgen sie auch dorthin, aber sie können heimlich zurück in ihre Wohnung gelangen. Am nächsten Tag berichtet Jonathan alles seinem Freund Nelson und sie beschließen, sich noch einmal im Museum umzusehen, wo sie ein verstecktes Tagebuch finden und mitnehmen. Doch sie können es nicht mehr zusammen lesen, weil Callidora beschließt, zusammen mit ihrem Sohn die Stadt zu verlassen. Er erfährt, dass er einen Onkel und eine Cousine hat – und dass seine Mutter durch die Zeit reisen kann. Doch das hat große Probleme mit sich gebracht, weil sie gewisse Regeln gebrochen hat. Nun sind gefährliche Mitglieder des Rates der Zeit hinter ihr her, was auch Jonathan in Gefahr bringt.

Callidora und ihr Bruder haben nun einen Plan gefasst: Sie wollen nach Ägypten reisen, um einen goldenen Skarabäus zu finden, der Nofretete gehört haben und ewige Jugend bringen soll. Sie vermutet, dass ihnen dieses Artefakt beim Kampf gegen den Rat helfen wird. Die vier fliegen nach Ägypten und gelangen von dort aus in die Vergangenheit, in eine Zeit, in der Nofretete gerade verstorben ist und Tutanchamun der neue Pharao wird. Dort müssen sie sich nun weiterhin mit ihren gefährlichen Verfolgern auseinandersetzen und Rätsel lösen, um an den Skarabäus zu kommen.

Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, aber am Ende gibt es schon einen Ausblick auf den nächsten Teil, in dem Jonathan und seine Familie in die Zeit der Wikinger reisen wird. In der ersten Geschichte dauert es ein wenig, bis sie in der Vergangenheit ankommen, weil doch einiges zunächst an Hintergrundwissen geklärt werden muss. Dann geht es aber mitten in das alte Ägypten und man erfährt auch so einiges an historischen Hintergründen.