Lesemotivation garantiert: „Mission Microraptor – Immer Ärger mit Arty“
[unbezahlte Werbung] Wenn eure Kinder Lust auf eine sehr rasante, actiongeladene und witzige Agenten – Geschichte (mit einem Dinosaurier!) haben, dann habe ich einen besonderenTipp für euch. „Mission Microraptor – Immer Ärger mit Arty“ von Philip Kavvadias und Falk Holzapfel passt mit kurzen Kapiteln, etlichen coolen Illustrationen für Kinder ab 10 Jahren und ist der Start einer Reihe. Das Buch bietet eine gute Lesemotivation und kann sicherlich auch Kinder begeistern, die sich nicht so oft an ein Buch wagen.

Der zwölfjährige Finn kann sich nicht erklären, warum sie unbedingt eine Klassenfahrt in die Berge machen mussten. Er kann sich kaum etwas Schlimmeres vorstellen als wandern zu müssen. Als er deswegen versucht, eine Abkürzung zu nehmen, vor der ihn sein schlauer Mitschüler Milo noch gewarnt hat, rutscht er einen Berg hinunter. Zum Glück verletzt er sich dabei nicht, aber er findet zufällig ein seltsam aussehendes Ei – und nimmt dieses mit. Mitten im Zimmer der Jugendherberge schlüpft bald ein sehr ungewöhnliches Küken daraus. Er tauft das Artemis und stand nicht schlecht, als dieser sofort seinen Burger und seine Pommes verspeist.

In der Nacht darauf passiert, noch etwas Seltsames: Eine wie eine Spionin ausgerüstete Frau namens Lara steht in ihrem Zimmer und sagte ihn, dass sie dringend, zusammen mit dem Tier, mit ihr mitkommen müssen. Die Frau stellt sich als Spezialagentin eines Museums vor und erklärt ihnen, dass es sich bei dem Tier um einen kleinen Flugsaurier handelt. Leider sind auch noch andere, weitaus gefährlichere Menschen, die sich als Mitglieder einer Geheimorganisation herausstellen, hinter diesem her. Deshalb nehmen Lara und ihr Mitarbeiter die beiden Schüler und natürlich das Tier mit auf eine gefährliche Flucht vor dem Feind…

Die Geschichte startet rasant und bleibt eigentlich fast dauerhaft in diesem Tempo. Wir erleben Wurfsterne in Aktion, Explosionen, Verfolgungsjagden und Kämpfe, wie es sich für ein Agentenabenteuer gehört. Finn, aus dessen Perspektive wir die Geschichte lesen, ist der Typ Junge, der gerne zockt, Fast Food isst und doch die ganze Zeit sehr cool daher kommt, was vor allem durch viele Sprüche auffällt. Das war mit tatsächlich manchmal etwas zu viel und „zu cool“, aber vielen aus der Zielgruppe wird es wohl gefallen. Milo ist komplett anders, sehr intelligent und mit so viel Fachwissen gesegnet, dass Finn ihn „der Professor“ nennt. Durch die Ausnahmesituation wachsen die beiden aber zu einem Team zusammen und merken, dass sie sich aufeinander verlassen können. Band 2 der Reihe ist auch schon erschienen!
