„Wer macht hier BUH?!“

„Wer macht hier BUH?!“

Oktober 10, 2026 0 Von Maike

[Unbezahlte Werbung Rezensionsexemplar] Der Oktober und die Zeit vor Halloween ist definitiv die beste Zeit für Gespenstergeschichten . Aber es macht natürlich auch in allen anderen Monaten großen Spaß, diese zu lesen. Mit „Wer macht hier BUH?!“ von Jeanne Willis und Brian Fitzgerald ist ein witziges und turbulentes Geisterbuch erschienen, in dem die Bewohner eines mittelalterlichen Schlosses sich auf die Suche nach einem spukenden Geist machen. Dieser hat aufgrund der Farbauswahl der Bewohner ein leichtes Spiel – bis sie die Farben ändern… Die liebenswerte Geschichte ist in Reimform geschrieben und setzt auf Wortspiele, die Kindern ab 2 – 3 Jahren (je nach Kind) sicherlich gefallen werden!

Wir schauen in ein prächtiges Schloss, in dem wirklich alles von den Mauern bis zum Wasser im Burggraben grün ist. Dort lebt ein kleiner Geist, den aber niemand sehen kann, weil er wie seine Umgebung ebenfalls grün ist. Man kann ihn aber hören, auch wenn „Buh“ das einzige Wort ist, das er immer ruft. Wenn der König und die Königin das hören, wundern sie sich schon sehr und versuchen zu ermitteln, woher der Ruf kommt. Ob es vielleicht die Eule war? Auch in den Räumen der Prinzessin und des Prinzen spukt der Geist umher und sorgt für einige Verwirrung. Als sie den grünen Ritter verdächtigen, dafür verantwortlich zu sein, verspricht dieser, den wahren Verursacher zu fangen.

Es ist aber der Narr, der eine Idee hat, wie man das Rätsel lösen kann. Wenn man die Wände und die Einrichtung in anderen Farbtönen streicht, müssten man den Schuldigen eigentlich sehen. Und genau so kommt es auch. Als der grüne Geist sich wieder durch die Gänge schleicht, um „Buh!“ zu rufen, ist er für für alle sichtbar. Die Bewohner schicken ihn davon und ihm ist klar, dass er dort nicht mehr spuken kann. Doch neben dem Schloss liegt der grüne Wald, in dem er sich wunderbare tarnen kann…

Bei dieser Geistergeschichte gefallen mir sowohl der gereimte Text, den die Kinder nach mehrmaligem Lesen vielleicht auch bald mitsprechen können, als auch die Illustrationen richtig gut. Es macht Spaß, auf den – zunächst sehr grünen – Doppelseiten zu schauen, wo sich das Gespenst gerade versteckt und wer sich vor ihm erschreckt. Am Ende muss das Gespenst aus dem Schloss ausziehen (es ist ja auch wirklich nicht nett, andere zu erschrecken), findet aber trotzdem noch einen Ort zum Weiterspuken.

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