Eine spannende Fantasygeschichte: „Dämmernachtstraum“

Eine spannende Fantasygeschichte: „Dämmernachtstraum“

Februar 4, 2026 0 Von Maike

[unbezahlte Werbung Rezensionsexemplar] Wenn eure Kinder gerne spannende und geheimnisvolle Fantasygeschichten lesen, in denen man in andere Welten eintauchen und besondere Abenteuer erleben kann, ist „Dämmernachtstraum. Das Erbe der Lichtgeister“ von Anne Ameling bestimmt etwas für euch. Das 402 Seiten starke Buch passt für Kinder ab ca. 11 Jahren und kann mit einer mutigen Protagonisten und auch einigen humorvollen Elementen begeistern.

Der Herr der Tagholde war als Strafe für hundert Jahre versteinert worden, was nun endlich an Ende haben sollte. An dem Tag, an dem das geschehen sollte, war für die dreizehnjährige Lilimot auf einmal alles anders. An der noblen Schule, die sie besuchen konnte, obwohl sie in der Hochhaussiedlung wohnte, nahm sie normalerweise niemand war. Sie hatte die besondere Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen. Doch an diesem Tag schien es nicht zu funktionieren, was zu einem Streit mit anderen Mädchen und einem Autounfall führte. Als dann noch ein kleines, blitzartiges Wesen auftaucht und sie zu einem Park und dort zu einer alten Statue führt, wird der Tag wirklich einzigartig – und verändert alles.

Die Statue stellt sich als Farandun vor und berichtet dem Mädchen, dass er schon lange auf sie gewartet hat. Dort, wo sie nun lebt, stand einst ein magischer Wald. Eigentlich sollte dort auch der Dämmerfuchs zu finden sein. Er selbst wurde vor hundert Jahren von einer bösen Königin, die alle Tagholde hasste, ebenso wie alle seine Artgenossen versteinert. Laut einer Prophezeiung soll nun eine Retterin kommen, die ein bestimmtes Amulett findet und damit alle Tagholde wieder zum Leben erweckt. Lilimot scheint diese Auserwählte zu sein. Nach kurzem Zögern stimmt sie zu, den Dämmerfuchs samt Amulett zu suchen – auch, weil sie dringend die magische Hilfe des Tagholdes benötigt. Die Mission wird schwieriger als gedacht…

Schon nach wenigen Seiten ist man gefesselt von der spannenden Geschichte und leidet zunächst ein wenig mit Lilimot mit. Sie ist eine „typische Außenseiterin“, die glücklich damit war, niemandem aufzufallen und wie unsichtbar durch das Leben gehen zu können. Sie stammt aus „einfachen Verhältnissen“ und lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in einer Hochhaussiedlung, die in anderen Gegenden einen sehr schlechten Ruf hat. Das Mädchen ist trotzdem stolz darauf und fühlt sich dort Zuhause. Wir finden dadurch auch einige gesellschaftskritische Elemente – und eine schöne Botschaft – in dieser Fantasygeschichte, was aber nicht erzwungen wirkt, sondern sehr gut zusammen passt.

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