„Erde 13. Aufbruch ins Ungewisse“

„Erde 13. Aufbruch ins Ungewisse“

März 4, 2026 0 Von Maike

[unbezahlte Werbung Rezensionsexemplar] Wow, das war eine tolle Geschichte! Lange habe ich nichts mehr aus dem Science fiction – Bereich gelesen, aber ich war wirklich neugierig auf „Erde 13. Aufbruch ins Ungewisse“ von Andreas Langer. Diese Geschichte für Kinder ab 10 Jahren konnte mich ab dem ersten Kapitel in ihren Bann ziehen! Spannend und abenteuerlich, mit interessanten Charakteren und einem ganz besonderen Setting haben wir hier einen ganz besonderen Reihenstart, der Lust auf mehr macht. Mit etwas größerer Schrift, einigen schwarz – weiß Illustrationen und nicht allzu langen Kapiteln lässt sich das 251 Seiten starke Buch gut lesen.

Der elfjährige Levi erwacht mitten in einer Raumfähre aus einem Kälteschlaf, der 92 Jahre gedauert hat. Zusammen mit seiner Mutter und einer Gruppe von 62 anderen Menschen haben sie in der Zeit eine lange Strecke zurück gelegt, mit dem Planeten Erde 13 als Ziel. Die alte Erde ist übervölkert und die Menschen dort haben mit Erwärmung und Nahrungsmangel zu kämpfen. Gerade als sie den Landeanflug auf den Planeten starten, kommt es zum Unglück. Der Hitzeschutz der Fähre versagt und alle müssen sich in den Rettungskapseln in Sicherheit bringen. Neben Levi, seiner Mutter und dem Wissenschaftler Jasper sitzt dort auch Gwendolin, die Tochter des Kommandanten, der auf der Fähren bleiben musste. Ihr Shuttle landet in einem See, anscheinend weit entfernt von den anderen. Da sie dort keinen Funkkontakt herstellen können, müssen sie erst einmal schwimmend an Land kommen und wollen dann für besseren Empfang einen Berggipfel suchen.

Auf dem Weg dahin begegnen sie einer Vielzahl von unbekannten Tieren und Pflanzen, die in den allermeisten Fälle ungefährlich sind. Doch trotzdem ist der Weg beschwerlich. Sie müssen sich die Vorräte gut einteilen, einen dichten Wald durchqueren und die Nacht unbeschadet verbringen. Dabei freunden sich Gewndolin und Levi immer weiter an. Nur der wortkarge Jasper, der sich allerdings sehr gut mit Vielem auskennt, scheint sich nicht ganz in ihrer Gruppe einfinden zu wollen. Sie haben immer noch keinen Funkkontakt, aber finden die Raumfähre.

Dort angekommen, machen sie allerdings eine seltsame Entdeckung, die viele neue Fragen aufwirft. Als dann auch noch die Kinder von den beiden Erwachsenen getrennt werden, müssen sie alleine zeigen, wie gut sie auf dem neuen Planeten zurecht kommen. Werden sie alle wieder zueinander finden und das Geheimnis der Raumfähre aufdecken? Diese Fragen werden nicht ganz beantwortet, denn im Sommer erscheint schon Band 2!

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