Introvertierte Kinder: „Leise sein ist meine Zauberkraft“

Introvertierte Kinder: „Leise sein ist meine Zauberkraft“

Januar 8, 2026 0 Von Maike

[Unbezahlte Werbung da Rezensionsexemplar] Wir kennen es doch alle aus der Schule und dem Alltag: Leise Kinder, die schüchtern oder introvertiert sind, werden übersehen. Und Kinder, die laut sind, viel und gerne reden und allerlei Trubel haben können, stehen stets im Mittelpunkt. Natürlich sind wir uns alle einig, dass es sich sehr lohnt hinzuschauen, auf die Kinder, die lieber etwas im Hintergrund bleiben und diesen klar zu machen, dass es völlig in Ordnung ist, ein leises Kind zu sein.

Dafür gibt es nun mit „Leise sein ist meine Zauberkraft. Das stärkende Buch für schüchterne und introvertierte Kinder“ von Antje Kunstmann und Friederike Ablang ein ganz besonderes Buch mit kurzen Alltagsepisoden, Sachtexten und einigen Tipps. Das passt für Kinder ab ca. 5 Jahren.

Wenn man auf eine große Gruppe von Menschen schaut, kann man sehen, dass diese mal laut und mal leise sind, je nach Situation und Laune. Aber man sieht auch, dass manche grundsätzlich lauter sind als andere, Trubel und Action lieber mögen und besser damit umgehen können. Und dann gibt es Menschen, Kinder wie Erwachsene, die sind vom Typ her einfach leiser. Über diese erfahren wir nun mehr und lernen dabei zunächst die Begriffe „introvertiert“ und „schüchtern“ kennen. Beides wirkt auf den ersten Blick vielleicht ähnlich, aber es ist eine andere Sache, schüchtern zu sein als introvertiert zu sein. Um das genauer zu verstehen, lesen wir nun beispielhafte Situationen von unterschiedlichen Kindern.

Ein Junge bleibt gerne mal länger im Bad, um etwas Ruhe in seiner turbulenten Familie zu haben. Und ein Mädchen braucht einige Zeit, um sich zu trauen, aktiv am Schwimmunterricht teilzunehmen – und die geben ihr die Erwachsenen zum Glück auch. Wir lernen noch ein anderes ruhiges Kind kennen, das auf einer großen Geburtstagsfeier alles ziemlich laut findet und eines, für das es gar nicht leicht ist, sich in die lange Schlange vor der Eisdiele zu stellen. Es gibt noch weitere Situationen, die für manche Kinder schwieriger sind als für andere: z.B. wenn in der Schule ein Lied vor großem Publikum gesungen werden soll.

In den einzelnen Sachtexten lesen wir darüber, was leise Kinder oft besonders gut können und was für sie ein Kraftgeber sein kann, wenn der Akku mal wieder fast leer ist. Wenn diese Kinder sich unsicher fühlen, kann es manchmal passieren, dass sie sich fühlen, als würde sie das „aus der Bahn werfen“.

Hier bekommen sie Verständnis dafür und einen Tipp, wie man sich dann verhalten kann. Unschön wird es, wenn andere Menschen das Verhalten und die Gefühle dieser Kinder mit Sprüchen kommentieren. Hier muss immer klar sein, dass man gut ist, genau wie man ist. Am Ende gibt es einen Ausblick auf die Zukunft und das mögliche Leben als Erwachsene – und einen Hinweis darauf, dass sogar berühmte Stars im Privaten leise Menschen sind.

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