„Wandelwald. Das Flüstern der Tiere“

„Wandelwald. Das Flüstern der Tiere“

Oktober 16, 2026 0 Von Maike

[unbezahlte Werbung Rezensionsexemplar] Hier haben wir mal wieder ein richtig schönes Vorlesebuch mit einer Geschichte, die auf jeden Fall spannend ist, aber auch eine ganz besondere Wohlfühlatmosphäre verbreiten kann. Das liegt auch daran, dass „Wandelwald. Das Flüstern der Tiere“ von Catherine Kuhlmann und Helge Vogt wirklich wunderschön stimmungsvoll illustriert ist. Auf fast jeder Doppelseite finden wir mal großflächige, mal kleinere Illustrationen, die uns uns mitten in einen zauberhaften Wald versetzen.

Die Geschichte, die für Kinder ab ca. 5 Jahren passend ist, ist auch ganz wunderbar. Wir lesen über Freundschaft, Engagement und die Liebe zu Tieren und Umwelt. Das Ganze ist gespickt mit einem Hauch von (Gestaltwandler) Magie. Es ist auch schön dafür geeignet, um es (Geschwister-) Kindern mit etwas Altersabstand vorzulesen. „Das Flüstern der Tiere“ ist zudem der Start einer Reihe!

Die achtjährige Martha lebt zusammen mit ihren Eltern und ganz vielen Tieren, die sich aus schlechten Haltungsbedingungen gerettet haben, in einem kleinen Haus mitten im Wald. Heute ist der erste Tag der Sommerferien und sie ist etwas traurig, dass ihr bester Freund die ganzen Zeit über verreist sein wird. Doch schnell wird klar, dass es im Libellenwald nie langweilig wird. Ein unbekanntes Mädchen steht mit einem Kaninchen in der Hand vor der Tür und berichtet Marthas Mutter, dass dieses unbedingt Hilfe benötigt. Danach verschwindet das Mädchen wieder spurlos.

Gerade als sie sich um das Kaninchen, das eine seltsamme Kette trägt, kümmern wollen, fliegt mitten am Tag eine Eule in ihr Haus und Martha hat den Eindruck, dass diese sie verstehen kann. Zudem kann sie mit den Krallen ihren Namen, Aurora, schreiben. Martha ist beeindruckt und möchte am nächsten Tag mehr Zeit mit der Eule verbringen. Dazu geht sie in den Wald, wo sie wieder auf das Mädchen trifft. Helena wohnt in den Ferien bei ihrer Tante, der Besitzerin des Waldes, und freundet sich schnell mit Martha an. Als Zeichen ihrer Freundschaft teilen sie die Kette des Kaninchens in zwei Armbänder für sich auf. Bald schon darf Helena bei Martha übernachten.

Die beiden machen natürlich wieder einen großen Ausflug in den Wald. Dabei passiert nun etwas Sonderbares: Sie verwandeln sich in Eichhörnchen und klettern voller Freude durch die höchsten Baumkronen. Ein anderes Eichhörnchen kommt auf sie zu und spricht eine Warnung aus. Sie müssen etwas oder jemanden, von dem sie die Kraft zur Verwandlung bekommen haben, zurückbringen, sonst geschieht ein großes Unglück. Die Mädchen machen sich auf die Suche nach Antworten, finden dabei heraus, dass der Libellenwald in großer Gefahr ist und machen noch eine besondere, magische Entdeckung.

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