Eine liebenswerte Wichtel – Vorlesegeschichte: „Pia Puck. Wirbel im Wichtelhaus“

Eine liebenswerte Wichtel – Vorlesegeschichte: „Pia Puck. Wirbel im Wichtelhaus“

September 6, 2026 0 Von Maike

[unbezahlte Werbung Rezensionsexemplar] Auch außerhalb der Weihnachtszeit macht es großen Spaß, Wichtelbücher zu lesen, findet ihr nicht auch? Wenn ihr also Lust auf eine sympathische Wichtelgeschichte zum Vorlesen habt, schaut euch mal „Pia Puck. Wirbel im Wichtelhaus“ von Nora Hoch und Claudia Weikert an. Das 143 Seiten starke Buch passt wunderbar für Kinder ab 5 Jahren, ist aber auch noch für ältere Kinder interessant und so gut dafür geeignet, um es Geschwistern gemeinsam vorzulesen. Wir lernen eine selbstbewusste Wichtelin kennen, die mit Mut und Herz durch den Alltag geht und definitiv ihren eigenen Kopf hat. Sie erlebt so einiges mit neuen Menschen in ihrem Haus und muss sich irgendwann eingestehen, dass Veränderungen nicht immer schlecht sein müssen. Die Kapitel sind nicht allzu lang und voll mit vielen liebenswerten, durchgehend farbigen Illustrationen, die auf fast jeder Doppelseite zu finden sind.

In einem kleinen Haus mitten an einem schönen See lebt eine kleine Wichtelin namens Pia Puck. Mitten in der Nacht, wenn die Bewohnerin Frau Kamille ihre Augen schließt, wacht sie auf und kümmert sich um alles Nötige im Haus. Sie putzt und repariert, kümmert sich um die Wildtiere im Garten und schaut, ob bei den Hühnern alles in Ordnung ist. In der letzten Zeit ist das immer nötiger geworden, weil die alte Bewohnerin nicht mehr gut alleine klar kam. Die Menschen sollen Pia grundsätzlich nicht sehen, aber vor allem mit ihrem Waschbärenfreund Pit kann sie sich gut über alles austauschen. An einem Tag staunt die kleine Wichtelin nicht schlecht, als fünf Menschen, drei von ihnen Kinder, vor der Tür stehen und von Frau Kamille freundlich begrüßt werden. Sie werden nun auch in das Haus am See ziehen. Pia ist nicht begeistert und ihre Laune sinkt noch mehr als sie sieht, dass sie auch noch eine Katze dabei haben. Das wird alle ihre Routinen durcheinander bringen und auch ihre kleine Rettungsstation für Wildtiere, die sie auf dem Dachboden eingerichtet hat, bedrohen.

Die Kinder scheinen auch nicht erfreut davon zu sein, nun dort wohnen zu müssen, aber die Eltern sind der festen Überzeugung, dass sich alles einspielen und finden wird. Wie es sich für eine richtige Wichtelin gehört, spielt Pia natürlich auch Streiche, die, so hofft sie insgeheim, die Neuen vertreiben könnten. Doch das funktioniert zunächst nicht wie geplant, weil alle ihre kleinen Sabotageversuche mit Humor aufnehmen. Also macht die Wichtelin weiter und treibt es irgendwann so weit, dass die Menschen doch ärgerlich sind und nun Wanda in Verdacht haben, für den Trubel verantwortlich zu sein. Das Mädchen ist nun sauer und enttäuscht – und läuft in den Wald davon. Pia hat nun ein wirklich schlechtes Gewissen, macht sich auf den Weg, Wanda zu suchen und gibt irgendwann die Wichtelregel „Kein Mensch darf dich sehen“ auf. Damit ändert sich für die Wichtelin so einiges – aber nur zum Guten!

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