„Starminster. Stadt in den Wolken“

„Starminster. Stadt in den Wolken“

Juni 8, 2026 0 Von Maike

[unbezahlte Werbung ] Heute möchte ich euch ein Buch zeigen, bei dem ich etwas am zweifeln war, ob ich es euch zeigen soll. “Starminster. Eine Stadt in den Wolken” von Megan Hopkins ist eine besondere Geschichte und kommt mit einem faszinierenden Setting und einer guten Grundidee daherkommt.

Aber es gibt auch einige Momente in der Geschichte, die ganz schön “heftig” für die Zielgruppe ab 11 Jahren sind und die man noch etwas mehr hätte “aufarbeiten” müssen. (Themen: Entführung von Kindern, auch die Protagonistin wird zunächst gegen ihren mehrfach geäußerten Willen in eine andere Welt gebracht. Jahrelanges Einsperren eines Kindes in einen kleinen Raum). Das kann für das eine Kind locker passen, für das andere in dem Alter noch etwas viel sein).

In dieser Nacht möchte die elfjährige Astrid unbedingt aus dem Holzschuppen fliehen und einen Blick auf den angekündigten Sternschnuppenregen werfen. Doch ihre Mutter erlebt nicht, dass sie den trainiert und unterhält sich mit ihrer Mutter. Die will ihr erst im Erwachsenenalter erlauben, diesen zu verlassen. In der Zeit, in der die Mutter auf dem Bauernhof arbeitet, schaut Astrid sich Videos von der Welt an und macht Schulaufgaben, wie andere Sechstklässlerinnen auch. Eines Tages steht eine Frau mit Flügeln vor Astrid, die dem Mädchen erklärt, dass sie eine Librae ist, genau wie Astrid eine sein wird.

Diese möchte sie mit nach Überlondon nehmen, in der viele geflügelte Menschen leben. Sie willigt zunächst ein, möchte dann aber doch in den Schuppen zurück kehren. Doch sie wird von der Frau gepackt und mitgenommen in die Stadt über den Wolken. Dort staunt Astrid nicht schlecht, als sie die vielen Librae und die besondere Architektur sieht und den Schulleiter der Starminster Schule kennen lernt. Dorthin soll sie nun auch gehen, um alles Notwendige zu lernen.


Astrid lernt nun zum ersten Mal in ihrem Leben andere Kinder kennen und ist froh, dass sich die freundliche Penelope um sie kümmert. Immer wieder sagt Astrid, dass sie zurück nach Hause möchte, aber keiner erfüllt ihr den Wunsch. Zugleich bemerkt sie, dass ihre Mutter eine große Suchkampagne gestartet hat.

Bald kommt Astrid ein Verdacht: War ihre Mutter vielleicht auch eine Librae und hat sie deswegen in den Schuppen gesperrt, damit sie nicht nach Überlondon und Starminster geht? Sie beschließt, doch erst einmal zu bleiben, auch weil sie eine große Faszination für den Sternenhimmel empfindet. Nach und nach verschlechtert sich die Situation. Der Schulleiter beginnt, Kinder, die noch keine Flügel gebildet haben, zu diskriminieren und vom Unterricht auszuschließen. Und Astrid erfährt von aus Unterlondon verschwundenen Kindern, für deren Entführung ein Geflügelter verantwortlich ist. Ihr wird bald klar, warum ihre Mutter sie beschützen wollte…

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